Abteilung Luftpistole

Abteilung Luftpistole

Das Pistolenschießen ist eine der schwierigeren Disziplinen beim Sportschießen.
Der Anschlag hat mit dem aus Film und Fernsehen bekannten Schießen fast nichts gemeinsam.
Der Schütze steht nicht frontal zur Scheibe, sondern etwas seitlich gedreht und hält die Pistole mit ausgestrecktem Arm und mit nur einer Hand.
Dies verlangt dem Schützen eine gewisse spezielle Kondition ab, um die Waffe möglichst ruhig halten zu können.
Außerdem muss ein guter Schütze über eine ausgefeilte Technik verfügen, denn um den Abzug auszulösen muss ein Gewicht von mindestens 500g überwunden werden,
was es nicht gerade einfach macht, die Pistole ruhig und sauber im Ziel zu halten.

Luftgewehrschützin in Schießkleidung

Foto: Luftpistolen-Zielscheibe mit Pistole und Munition

Gezielt wird beim Pistolenschießen nicht wie in den meisten anderen Disziplinen mit Hilfe eines Ringkornes, sondern mit Kimme und Korn.

Foto: Luftpistolenschützin bei den Olympischen Spielen 2000

Anfänger und Jugendliche beginnen in der Regel erst einmal mit dem Luftpistolenschießen.
Hier gilt es, das bis zu 1,5 kg schwere Sportgerät ruhig zu halten und auf einer zehn Meter entfernt stehende Scheibe im Idealfall die Zehn (Durchmesser 11,5 mm) zu treffen.
Die Kugel, ein Diabolo mit 4,5 mm Durchmesser wird von Pressluft oder Kohlendioxid (CO2) durch den Lauf getrieben.
Im Wettkampf besteht das Programm mit der Luftpistole aus 60 Schuss (Männer) bzw. 40 Schuss (Frauen).
Für Schüler gibt es eine reduziertes Programm von 20 Schuss.